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Schülerinnen und Schüler der Bernhard-Röper-Schule machen sich stark für eine Welt ohne Hunger

Rotenburg (Wümme), 17.06.2024 - Die Bernhard-Röper-Schule der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. hat sich erfolgreich als Schule gegen den Hunger engagiert und durch einen Spendenlauf auf dem Sportplatz In der Ahe am 30.05.2024 rund 1.133 Euro für Menschen in Not gesammelt.

Die Schülerinnen und Schüler der Bernhard-Röper-Schule tauschten am Donnerstag, 30.05.2024 die Schulbank gegen Sportschuhe, um sich für eine Welt ohne Hunger stark zu machen. Das Schulprojekt, das von der humanitären und entwicklungspolitischen Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger organisiert wird, findet jedes Jahr an über tausend Schulen in der ganzen Welt statt.

Insgesamt sind 59 Schülerinnen, Schüler und Lehrer für eine Welt ohne Hunger an den Start gegangen und sind großartige 687 Runden gelaufen. Für jede Runde erhielten die Kinder einen zugesicherten Spendenbetrag von ihren Sponsorinnen und Sponsoren, die zuvor mobilisiert wurden. Die gesammelten Spenden unterstützen die lebensrettenden Projekte von Aktion gegen den Hunger in 55 Ländern weltweit.

Derzeit leiden bis zu 783 Millionen Menschen an Mangelernährung. Das ist ungefähr jeder Zehnte. Aufgrund der Klimakrise und der steigenden Anzahl globaler Konflikte ist die Zahl der Hungernden in den letzten Jahren weiter angestiegen.

AKTION GEGEN DEN HUNGER

Aktion gegen den Hunger ist eine entwicklungspolitische und humanitäre Hilfsorganisation, die weltweit in 55 Ländern aktiv ist und dabei rund 28 Millionen Menschen unterstützt. Seit über 40 Jahren kämpft Aktion gegen den Hunger gegen Mangelernährung, schafft Zugang zu sauberem Wasser und gesundheitlicher Versorgung. 8.990 Mitarbeitende leisten Nothilfe und unterstützen Menschen beim Aufbau nachhaltiger Lebensgrundlagen. Mehr Informationen unter: www.aktiongegendenhunger.de

BILDUNG GEGEN DEN HUNGER

Das Projekt Schulen gegen den Hunger ist mehr als nur ein Spendenevent: Im Vorfeld des Aktionstags besuchten Mitarbeitende von Aktion gegen den Hunger die Schule und klärten die Kinder und Jugendlichen über Ursachen, Ausbreitung und Behandlung von Mangelernährung auf.

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 170 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die circa 180 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen und/oder geistigem Förderbedarf. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. erhält knapp 30.000 Euro aus dem "Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“

Berlin/Rotenburg (Wümme), 28.03.2024 - Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil berichtet, dass der Rotenburger Träger aus der Kinder- und Jugendhilfe für sein im Sommer geplantes KiJuROW-Festival knapp 30.000 Euro Förderung aus dem "Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit“ erhält. Er gratulierte dem Team der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. zur erfolgreichen Bewerbung in diesem Förderprogramm: „Ich freue mich immer, wenn solche Bundesfördermittel dazu beitragen, dass solche Angebote in Rotenburg realisiert werden können."

Stefan Jacobsen, Vorstandsmitglied der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ergänzt: „Die Zusage für die Förderung ist großartig und wir freuen uns riesig. Zum einen für die jungen Menschen, die bei uns leben, und mit dem Festival ganz Rotenburg zeigen können, was in ihnen steckt. Aber auch gesamtgesellschaftlich ist es ein starkes Zeichen, schließlich ist die Förderung eine unmittelbare Investition in unsere Zukunft und in die Partizipation junger Menschen. Das Festival wird lebendig und vielfältig – so wie Kinder- und Jugendhilfe eben auch ist!“

Mit dem Zukunftspaket des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sollen gezielt Projekte gefördert werden, die direkte Teilhabe und konkrete Mitsprache für jungen Menschen verbessern. Die Projekte sollen einen Fokus darauflegen, dass Kinder und Jugendliche an der Planung und Umsetzung selbst beteiligt sind und dort stattfinden, wo sich das Leben der jungen Menschen abspielt. Das Programm wurde 2023 gestartet. Antragsstellungen sind weiterhin möglich. Nähere Informationen zum Zukunftspaket finden sich hier: www.das-zukunftspaket.de/

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e.V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 170 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die circa 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen und/oder geistigem Förderbedarf. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Manchmal werden Wünsche wahr

Rotenburg (Wümme)/Sottrum, 05.12.2023 - In den Filialen der Volksbank eG Wümme-Wieste in Rotenburg, Sottrum und Ottersberg hängen 80 Wunschzettel der Schüler*innen der Bernhard-Röper-Schule. Bis zum 15.12.23 kann jede*r einen der persönlichen Wünsche im Wert von maximal 15 Euro erfüllen und das verpackte Geschenk bei der Volksbank abgeben. In der Woche vor Weihnachten folgt dann die Bescherung in der Schule von Vertreter*innen der Volksbank und der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V.

Mehr Infos auf der Website der Kreiszeitung Rotenburg.

Tag der offenen Tür an der Bernhard-Röper-Schule

25.11.2023, 14:00 - 17:00 Uhr

„Wir öffnen die Tür und wollen Besuch.
Lasst uns gemeinsam Kuchen essen, basteln, hübsche Dinge kaufen und viel zusammen lachen.“

Am Samstag, 25.11.2023 von 14:00 bis 17:00 Uhr lädt die Bernhard-Röper-Schule der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. zum Tag der offenen Tür in das Schulgebäude gegenüber des Rotenburger Bahnhofs (Adresse: Am Bahnhof 3, 27356 Rotenburg).

Für uns ist 2023 ein besonderes Jubiläums-Jahr, das wir im Sommer mit einer Projektwoche anlässlich 40 Jahren staatlicher Anerkennung als Förderschule gefeiert haben und nun mit einem Tag der offenen Tür für die interessierte Öffentlichkeit abschließen möchten.

Wir freuen uns über viele Gäste, die sich Projektarbeiten unserer Schülerinnen und Schüler anschauen möchten und bei Kuchen und warmen Getränken mit uns ins Gespräch kommen. Die Schülerinnen und Schüler bieten auch Selbstgemachtes zum Verkauf an.

Fachaustausch in der Kinder- und Jugendhilfe

Fachtag der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V.

Rotenburg (Wümme)/Visselhövede, 12.09.2023 – Die Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. veranstaltete am 12.09.2023 im Seminarhotel Luisenhof in Visselhövede ihren fünften Fachtag zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhilfe. In diesem Jahr referierte Prof. Dr. Björn Enno Hermans über Themenfelder der systemischen Kinder- und Jugendhilfe sowie Prof. Dr. Maren Urner zu ihrem Konzept des „dynamischen“ Denkens .

Am Nachmittag waren die Teilnehmenden eingeladen, in sechs parallelen Workshops intensiv in die Themen der Kinder- und Jugendhilfe einzusteigen. Die Veranstaltung richtete sich an interessierte Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit und soll in zwei Jahren wieder stattfinden. Wer sich über die Planung auf dem Laufenden halten möchte, kann den Newsletter der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. unter https://www.jugendhilfe-row.de/fachtage/newsletter-anmeldung abonnieren.

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e.V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 170 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die circa 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen und/oder geistigem Förderbedarf. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

40 Jahre Förderung an der Bernhard-Röper-Schule

Rotenburger Förderschule feiert Jubiläum der staatlichen Anerkennung mit Projektwoche

Rotenburg (Wümme), 30.06.2023 – 1983 erhielt die damals noch Heimschule genannte Förderschule für geistige Entwicklung der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ihre staatliche Anerkennung. Die heutige Bernhard-Röper-Schule ist die zu der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. gehörende staatlich anerkannte Förderschule für die Schwerpunkte Emotionale und soziale Entwicklung (ESE) sowie Geistige Entwicklung (GE) und befindet sich im Gebäude Am Bahnhof 3 in Rotenburg.

Umbenannt wurde die Schule 1994 nach dem langjährigen Schulleiter, der die Schulerweiterung im Bereich geistige Entwicklung maßgeblich prägte und die Weiterentwicklung des heutigen Bereichs „Emotionale und soziale Entwicklung“ anbahnte. Auch die ihm nachfolgenden Schulleiterinnen Elke Brückner und Käthe Jans prägten jahrelang das Schulgeschehen und meisterten Herausforderungen wie beispielsweise die zähe Suche nach einem neuen Schulgebäude Anfang der 1990er Jahre sowie die kontinuierliche konzeptionelle Weiterentwicklung.

Das Schulkonzept der Halbtagsschule ist eingebettet in zusätzliche tagesstrukturierende Jugendhilfemaßnahmen. Deshalb werden überwiegend Kinder und Jugendliche beschult, die auch nach Schulschluss von der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. betreut werden. Die individuelle Förderung wird mithilfe von Förderplänen auf die*den jeweilige*n Schüler*in abgestimmt und von einem Team aus Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiter*innen, Fachlehrkräften und einer Lerntherapeutin umgesetzt. Aktuell besuchen rund 90 Schüler*innen die Bernhard-Röper-Schule. „Bis heute passt sich die Bernhard-Röper-Schule laufend an die sich verändernden Herausforderungen im Zusammenspiel von Erziehung und Schulförderung an, bietet aber gleichzeitig einen stabilen Rahmen für die Schülerinnen und Schüler“, erläutert Rainer Orban, pädagogischer Vorstand der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V., das Konzept. Mit Veranstaltungen zum fachlichen Austausch, wie dem Fachtag „Systemische Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe“ am 12.09.2023 (Anmeldung unter www.jugendhilfe-row.de/fachtag23) trägt die Einrichtung auch selbst aktiv zur Weiterentwicklung dieses gesamtgesellschaftlichen Auftrags bei.

Das Schulteam rund um Schulleiterin Simone Broocks nahm das Jubiläum der staatlichen Anerkennung zum Anlass einer schulweiten Projektwoche, nachdem Gemeinschaftsveranstaltungen dieser Art coronabedingt in den Vorjahren nicht stattfinden konnten. „Endlich können wir wieder eine klassenübergreifende Projektwoche mit ganz unterschiedlichen Angeboten aus den Bereichen Outdoor-Pädagogik, Geocaching, Kochen, Bewegung, Bauen und mehr anbieten“, freut sich Schulleiterin Simone Broocks. „Die lebenspraktischen Erfahrungen und Anregungen, die unsere Schülerinnen und Schüler in dieser besonderen Zeit machen, erweitern ihren Erlebnis- und Erfahrungsschatz und geben nachhaltig Impulse zur aktiven Gestaltung des (Schul-)Alltags.“ Am Freitag (30.06.) fand die Projektwoche, die sich thematisch auch mit der Geschichte der Schule auseinandersetzte, mit dem Abschlussfest ihren Höhepunkt. Die Theatergruppe „tonnAction“ begeisterte die Schülerinnen und Schüler mit ihrer Akrobatikshow.

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e.V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 170 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die circa 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Aus der Gruppe in die Selbstständigkeit

Neues Konzept beim Trainingsbereich der Rotenburger Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung

Rotenburg (Wümme), 08.09.2022 – In einem kernsanierten Gebäude und mit einer neuen Angebotsstruktur präsentiert sich ab September 2022 der Trainingsbereich zur Verselbstständigung der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ganz neu! Nach einem Umzug innerhalb Rotenburgs befindet sich der Trainingsbereich nun in Bahnhofsnähe in einem Gebäude, das für die neue Struktur mit drei unterschiedlichen Wohn-Stufen den idealen Rahmen bietet. Bisher nutzte das Gebäude bereits eine andere Wohngruppe der Einrichtung.

Der Trainingsbereich zur Verselbstständigung gliedert sich ab sofort in drei Stufen. Ein Wechsel in die jeweils nächste Stufe erfolgt immer nach individueller Einschätzung.

  • 1. Stufe: In der Wohngruppe leben Klientinnen und Klienten, die hier intensiv mit sozialpädagogischer Kompetenz betreut und begleitet werden.
  • 2. Stufe: Die binnendifferenzierte intensive Verselbstständigung bietet einen geschützten Rahmen für erste eigenständige Schritte im Alltag.
  • 3. Stufe: Zusätzlich stehen Einzel-Apartments in Rotenburg für diejenigen zur Verfügung, die bereits eigenverantwortlich einem geregelten Tages- und Wochenablauf nachgehen können.

Im Trainingsbereich leben insgesamt 17 junge Menschen im Alter ab 15 Jahren. Mit den Jugendhilfe-Angeboten zur Verselbstständigung erhalten junge Menschen die Möglichkeit, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und individuelle Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Ziel der Arbeit ist, dass sie eigenverantwortlich folgende Fragen beantworten können: Wie plane ich meinen Tag, welche Aufgaben sind täglich zu erledigen, wie halte ich Termine ein, was möchte ich beruflich machen und wie gestalte ich meine Freizeit?

Auf dem Weg in ein eigenständiges Leben verlassen die Klient*innen im jungen Erwachsenenalter die Einrichtung. Diese sogenannten Careleaver werden mit Beratungs- und Vernetzungs-Angeboten weiter begleitet, um das aufgebaute Sicherheitsgefühl im Anschluss an das Leben in der Einrichtung zu erhalten. Die erworbenen Kompetenzen im wirklichen Leben zu stützen, zu festigen und zu erweitern, ist enorm wichtig für jeden dieser jungen Menschen. Und wichtig für die Gesellschaft. So umgesetzt sind die Gelder, die in die Förderung dieser jungen Menschen fließen, auch volkswirtschaftlich betrachtet, Investitionen. Junge Menschen, die ihre eigene Zukunft in die Hand nehmen und sich an der Gesellschaft aktiv beteiligen, sind nun einmal die wichtigste Ressource eines Landes.

Ein besonderes Angebot des Trainingsbereichs sind die arbeitspädagogischen Hilfen. Werktags von 9:00 bis 12:00 Uhr können Jugendliche und junge Erwachsene des Trainingsbereichs, die noch keine individuelle Lebensperspektive entwickelt haben, arbeitspädagogische Angebote in den Bereichen Handwerk, Gärtnerei und Hauswirtschaft nutzen. Hier erhalten die jungen Menschen Unterstützung zur Einhaltung einer Tagesstruktur und können ihre Interessensbereiche für die Entwicklung einer persönlichen schulischen oder beruflichen Perspektive erkunden.

„Kinder- und Jugendhilfe soll junge Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind, schützen und ihnen die Chance auf Teilhabe und ein würdevolles Leben sichern. Hier im Trainingsbereich zeigt sich, dass noch mehr dazu gehört. Nämlich persönliches Wachstum zu ermöglichen und jungen Menschen die Chance auf ein möglichst selbstbestimmtes Leben in unser freiheitlichen Demokratie zu ermöglichen. Also alles getreu unseren Werten: Sicherheit. Würde. Wachstum. Freiheit.“

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei Systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die etwa 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Start der Esspedition Kinder- und Jugendküche

Rotenburger Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung veröffentlicht eigenes Kochbuch

Rotenburg (Wümme), 23.05.2022 – „Kinder, kommt nörgeln! Das Essen ist fertig!“ Mit dieser Einleitung macht Ökotrophologin und Gesundheitswissenschaftlerin Jana Schröder schon auf der ersten Seite des neuen Kochbuchs der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. klar, welche Herausforderung beim Kochen für Heranwachsende zu meistern ist. Beim gemeinnützigen Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V., ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe, werden rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien in sieben stationären Wohngruppen, zwei systemischen Familienschulen und der staatlich anerkannten, einrichtungseigenen Bernhard-Röper-Schule betreut. Jana Schröder, einrichtungsintern liebevoll die „Gemüsepolizistin“ genannt, hat unternehmensinterne Strukturen für eine vollwertige und gesundheitsfördernde Ernährungsversorgung aufgestellt und nun gemeinsam mit einem Team aus Kindern und Jugendlichen sowie engagierten Mitarbeiter*innen ein eigenes Kochbuch mit kostengünstigen, saisonalen Rezepten aus regionalen Zutaten veröffentlicht.

„Esspedition Kinder- und Jugendküche“ präsentiert die Lieblingsgerichte der Jugendhilfe-Einrichtung aus dem Gruppenalltag. Alle Gerichte haben eine hohe Akzeptanz bei sensiblen Leckermäulchen und erfüllen darüber hinaus die Anforderungskriterien für eine ausgewogene Kinder- und Jugendernährung. Die 20 Rezepte aus den 5 Kategorien Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Reis und Nachtisch werden begleitet von Sonderseiten zum Thema gesunde Ernährung, einer regionalen Einkaufslandkarte und einem Obst- und Gemüse-Saisonkalender. Die Rezepte und Infos sind in einem witzigen, kindgerechten und freundlichen Design mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Klimaneutral in Hannover gedruckt und auf kurzen Wegen geliefert, erscheint das Buch in diesen Tagen in den Rotenburger Buchhandlungen und ist auf der Website www.jugendhilfe-row.de/kochbuch bestellbar. Eine vollständige Liste der Verkaufsstellen finden Interessierte auf der Website www.jugendhilfe-row.de/kochbuch, darunter auch Hofläden verschiedener Direktvermarkter in der Region. Wer sich selbst von der Alltagstauglichkeit der Rezepte überzeugen will, kommt am 28./29.05.22 zum Stand der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V.  beim Rotenburger HeimatGenuss. Dort gibt’s nicht nur das Kochbuch, sondern auch ein Dessert aus dem neuen Buch!

Ermöglicht wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung zweier lokaler Partner, den beiden Rotary-Clubs Rotenburg (Wümme) und Wümmeland. „Absolut unterstützenswert!“, befanden die Rotarier und zögerten nicht, die Erstellung des Kochbuchs finanziell mitzutragen. Die Rotary Clubmitglieder organisieren parallel Kochevents für Kinder und Jugendliche, die bei Simbav im Rotenburger Bürgersaal – hier hatte Rotary damals auch die Einrichtung der Küche mitfinanziert – und in der Scheeßeler Beekeschule stattfinden sollen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen sich dann ebenfalls über ein Exemplar des kinder- und jugendgerechten Kochbuchs freuen.

 

Esspedition Kinder- und Jugendküche

Wenn junge Menschen ihr eigenes Kochbuch erstellen

Eine Sammlung von Lieblingsrezepten unserer Kinder und Jugendlichen

Ein Kochbuch mit 20 Rezepten aus 5 Kategorien und jeder Menge Wissenswertem rund um die Themen Ernährung, Regionalität und Nachhaltigkeit von Lebensmitteln.

Umfang: 64 Seiten

Format: A4, Hardcover

Preis: 15,00 €

Erscheint im: Mai 2022

Herausgeber: Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V.

 

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei Systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die etwa 150 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Kompetenz schafft Vertrauen: Erfolgreicher Abschluss der Fortbildung „Sexualpädagogik in Schule und Sozialer Arbeit“

Rotenburger Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung engagiert sich für Sexualpädagogik

Rotenburg (Wümme), 20.04.2022 – Das Thema Sexualität ist heute in Medien und Gesellschaft allgegenwärtig. Fragen zu sexuellen Themen sind für Kinder und Jugendliche immer wieder spannend. Für Fachkräfte im pädagogischen Bereich ist es von hoher Bedeutung, sich fundiert und professionell mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, um einen geschützten und vertrauensvollen Rahmen für die Fragen der Kinder und Jugendlichen bieten zu können. Daher erweiterte die Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ihr sexualpädagogisches Wirkungsfeld um die Fortbildung „Sexualpädagogik in Schule und Sozialer Arbeit“, die nun 17 Teilnehmende aus verschiedenen sozialen Einrichtungen der Region Rotenburg (Wümme) erfolgreich abschließen konnten.

Die Fortbildung richtete sich an Menschen, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten, um sie für die sexualpädagogische Arbeit zu qualifizieren. Es ging um zentrale Fragen der Sexualerziehung, wie sie sich im Alltag von Erzieher*innen sowie Pädagog*innen stellen. In dem neunmonatigen Kurs, aufgeteilt in sieben Module, beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Themen wie der sexuellen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, einem professionellen Umgang mit dem Thema Sexualität, der Bedeutung des eigenen Lebenslaufs für die sexualpädagogische Arbeit sowie der Frage „Was ist eigentlich normal?“

Geleitet wurde die Fortbildung von den beiden Sexualpädagogen Beate Horstmann und Alexander Daum. Beate Horstmann, Präventionsbeauftragte der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V., fasst den Ansatz der Fortbildung zusammen: „Kompetenz schafft Vertrauen. Das gilt für Fachkräfte wie für die von ihnen betreuten Kinder und Jugendlichen gleichermaßen. Je mehr man über sich weiß, desto selbstsicherer kann man gegenüber anderen Grenzen ziehen. Diese Kompetenz zu vermitteln, ist der Kern unserer Arbeit. Ich gratuliere den Absolvent*innen ganz herzlich und freue mich, dass sie das Wissen und ihre Erfahrungen nun in viele Institutionen hier im Landkreis weitertragen werden.“

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei Systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die etwa 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Hilfsaktion für die Ukraine

Rotenburg (Wümme), 03.03.2022 – Wie sagte unsere Außenministerin letzte Woche Donnerstag: „Wir sind heute in einer anderen Welt aufgewacht“. Nicht nur sie, sondern uns allen dämmert hoffentlich nun, dass wir auf nicht absehbare Zeit für die Freiheit in unserer Zivilisation intensiv eintreten müssen. Aufrecht und mit innerer und äußerer Stärke.

Zugleich gibt es ein Hier und Jetzt. Dieses ist geprägt von unermesslichen Leid der Menschen der Ukraine. Ihnen müssen wir beistehen. Viele sind geflohen, Frauen und Kinder kommen in Polen und den Nachbarländern an und suchen Hilfe. Die Pol*innen brauchen unsere Unterstützung, um den ankommenden Menschen zu helfen.

Kolleg*innen unserer Einrichtung tun dies aktiv und fahren am Freitag in einem Konvoi mit einem vom Authohaus Bassen zur Verfügung gestellten Kleintransporter mit Hilfslieferungen in das polnisch-ukrainische Grenzgebiet.

Wir unterstützen diese Aktion – auch mit Hilfe Dritter – unter anderem mit Hygieneartikeln in einem Gesamtwert von rund €2.000.

Für diejenigen, die für diese Hilfsaktion spenden möchten, haben wir ein Spendenkonto bei der Volksbank Wümme-Wieste eingerichtet:

Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V.
IBAN DE28 2916 5681 0100 5774 01

Wir garantieren selbstverständlich, dass 100% der Spenden in Form von Einkäufen direkt in die Hilfsgebiete gehen.

Danke für Eure Unterstützung, die Unterstützung unserer Partner und an unsere hilfsbereiten und mutigen Kolleg*innen ???☮?

Wir berichten auf unseren Accounts bei Facebook und Instagram über die Aktion.

Spielerisch den Corona-Frust überwinden

Pen & Paper-Rollenspiele für Rotenburger Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung gespendet

Rotenburg (Wümme), 22.02.2022 – Für ein paar Stunden in eine andere Welt flüchten und dabei Corona, Quarantäne und andere Sorgen vergessen – das können die Kinder und Jugendlichen der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ab sofort mit neuen Spiele-Paketen zum Thema Rollenspiel ausprobieren. Deutschlands größter Spiele-Verlag für Rollenspiele, Ulisses Spiele, hat dem Rotenburger Verein eine Auswahl von Einsteigerboxen gespendet, mit denen die Kinder und Jugendlichen gleich loslegen können.

Bei sogenannten Pen & Paper-Rollenspielen erleben die Mitspielenden gemeinsam ein Abenteuer, indem sie in ganz unterschiedliche Rollen einer Fantasiewelt schlüpfen und dabei den Alltag für ein paar Stunden hinter sich lassen. Mit Würfeln, Stift und Papier werden Aufgaben gelöst und es findet eine echte Interaktion statt. Thomas Neubauer, Fachleiter des Therapeutischen Dienstes der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. erklärt: „Das Rollenspiel ermöglicht soziales Lernen im spielerischen Umfeld. Das ist ideal für die von uns betreuten jungen Menschen, bei denen es im Alltag auch mal hoch hergehen kann. Im Spiel fällt es manchen von ihnen leichter, ihre sozialen Fähigkeiten wie Kooperation, Rücksicht oder das Vereinbaren von Absprachen zu trainieren. Klassische Rollenspiele gehören zu unserer pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Pen & Paper-Rollenspiele bieten eine wunderbare Ergänzung zu unserer Angebotsvielfalt. Wir sind sehr dankbar, dass Ulisses Spiele uns dabei unterstützt.“

Zwar kommt der Verlag aus dem Frankfurter Raum, doch ist eine echte Rotenburgerin Teil des Teams: Art-Direktorin Nadine Schäkel stammt aus Rotenburg und steuert seit mittlerweile fast 10 Jahren von Hamburg aus das optische Erscheinungsbild der Produkte. „Als ich Kind war, hatte mein Vater den Klassiker Das schwarze Auge im Regal stehen und hat zu mir gesagt ‚Dafür bist du noch zu klein’. Ich freue mich total, dass der Verlag heute neben dem Schwarzen Auge mit Äventyr auch eine Variante für kleinere Kinder im Programm hat. Wie ich erfahren habe, leben hier in den Wohngruppen Kinder von sechs Jahren bis zur Volljährigkeit. Ich habe also für jeden etwas dabei.”

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sieben stationären Wohngruppen, zwei Systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die etwa 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Ulisses Spiele ist der Verlag hinter dem erfolgreichsten deutschsprachigen Rollenspiel Das Schwarze Auge, das seit fast vierzig Jahren Spieler und Liebhaber von Fantasy-Geschichten gleichermaßen erfreut. Der im hessischen Waldems beheimatete Verlag gehört mit über 60 Mitarbeitern in Europa und den USA zu den weltweit führenden Verlagen für Rollenspiele und erschafft erlebbare Welten in Rollenspielen, Büchern, Hörbüchern und seit 2021 in selbst entwickelten Computerspielen. Neben weiteren eigenen Spielelinien wie HeXXen 1733 und dem Kartenspiel Aventuria veröffentlicht Ulisses Spiele auch deutschsprachige Übersetzungen internationaler Rollenspielreihen, wie z. B. für das Alien – Das Rollenspiel, das Pathfinder Rollenspiel oder das Warhammer Fantasy Rollenspiel. Ulisses Spiele ist mit seinen Spieler-Communities eng verbunden und veranstaltet nicht nur regelmäßig eigene Spielertreffen, wie z. B. die RatCon in Limburg, sondern nutzt auch seinen eigenen Video-Streaming Kanal, um die Ulisses-Welten gemeinsam mit den Communities zu erleben.

 

Fachaustausch in der Kinder- und Jugendhilfe

Fachtag der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e.V.

Rotenburg/Visselhövede, 15.09.2021 – Die Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e.V. veranstaltete gestern, 14.09.2021, im Seminarhotel Luisenhof in Visselhövede bereits zum vierten Mal einen Fachtag zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendhilfe. In diesem Jahr lag der Fokus mit den beiden renommierten Referenten Prof. Dr. Menno Baumann und Prof. Dr. Arist von Schlippe auf der systemischen Arbeit.

In einem Impulsvortrag nahm Prof. Dr. Arist von Schlippe den mittlerweile allgegenwärtigen Fachbegriff „systemisch“ unter die Lupe und führte ihn auf seinen Kern zurück. Mit einem weiteren Impulsvortrag ging anschließend Prof. Dr. Menno Baumann auf Grundlagen der Arbeit mit Hoch- Risiko-Klientel ein. Am Nachmittag waren die Teilnehmenden eingeladen, in fünf parallelen Workshops intensiv in die Themen der Kinder- und Jugendhilfe einzusteigen. Der Fachtag war in diesem Jahr erstmals ein Hybrid-Event in Präsenz und digital, um allen rund 250 Interessierten trotz der coronabedingten Einschränkungen einen Fachaustausch zu ermöglichen. Die Veranstaltung richtete sich an interessierte Fachkräfte aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit und soll in 2 Jahren, dann zum fünften Mal, wieder stattfinden. Wer sich über die Planung auf dem Laufenden halten möchte, kann den Newsletter der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg unter https://www.jugendhilfe-row.de/fachtage/newsletter-anmeldung abonnieren.

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sechs stationären Wohngruppen, zwei Systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die etwa 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Jugendhilfe unter Strom

Schlüsselübergabe für gesponsertes Ambulanz-Elektrofahrzeug

Rotenburg (Wümme), 20.07.2021 – Die Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. arbeitet in einem weitläufigen Einsatzgebiet im Dreieck zwischen Rotenburg, Bremen und Hamburg. Schnelle Hilfe in einer akuten Krisensituation – das leisten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten flexiblen Hilfen der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg. Zukünftig sind sie dabei mit dem neuen umweltschonenden Ambulanz-Elektroauto unterwegs.

In Zeiten von Corona-Lockdowns und -Quarantäne sind die Unterstützungsangebote der Kinder- und Jugendhilfe für Kinder und ihre Familien wichtiger denn je. Dabei ist es in Krisenzeiten unerlässlich, dass der Kontakt zu vertrauten Bezugspersonen nicht abreißt. Für Kinder und Jugendliche, deren Kindeswohl in ihren Familien gefährdet ist, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten flexiblen Hilfen der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg solche wichtigen Bezugspersonen.

An den laufenden Kosten für das Fahrzeug beteiligen sich die Kroschke Kinderstiftung aus Braunschweig mit 12.000 Euro sowie die Volksbank eG Wümme-Wieste mit 2.000 Euro. Beiden Projektpartnern dankt die Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg für ihr Engagement, das den kostenträchtigen Umstieg auf Elektrofahrzeuge erst ermöglicht. Um eine Vorbildfunktion für die Kinder und Jugendlichen zu erfüllen, legt die Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg auch bei anderen Projekten wie Neubauvorhaben, Gebäudesanierungen und auch in der Ernährungsbildung der Kinder und Jugendlichen Wert auf Nachhaltigkeit und leistet damit einen Beitrag zum Umweltschutz, etwa durch die Kooperation mit lokalen Dienstleistern.

Heute nahmen Stefan Jacobsen (kaufmännischer Vorstand Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V.) und Rainer Orban (pädagogischer Vorstand Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V.) den voll elektrischen VW ID.3 von Gerd-Ulrich Hartmann (Vorstand Kroschke Kinderstiftung) entgegen.

Der gemeinnützige Verein Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e. V. ist ein Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Rund 100 Kinder, Jugendliche und deren Familien finden in sechs stationären Wohngruppen, zwei Systemischen Familienschulen sowie in der ambulanten Erziehungshilfe individuell passende Hilfeformen. Basierend auf einem systemisch-heilpädagogischen Ansatz fördern die etwa 120 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen die individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungsstörungen, psychischen Beeinträchtigungen oder geistiger Behinderung. Ergänzt wird das Angebot durch die staatlich anerkannte, einrichtungseigene Bernhard-Röper-Schule.

Fachtag 2021 "Unsere Arbeit ist ihre Kindheit"

14.09.2021; 08:30 - 17:30 (Luisenhof, Visselhövede)

Unter dem Leitsatz „Unsere Arbeit ist ihre Kindheit“ veranstaltet die Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg regelmäßig einen Fachtag zur systemischen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Keynote-Speaker des Fachtags 2021 sind:

Arist von Schlippe

Menno Baumann

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Fachkräfte aus allen Bereichen der sozialen Arbeit und leistet mit Impulsvorträgen und Workshops renommierter Referentinnen und Referenten einen interaktiven Fachaustausch.

Weitere Infos zum Fachtag 

Neue Fortbildung ab Juli 2021

Sexualpädagogik in Schule und Sozialer Arbeit

Die sexualpädagogische Fortbildung „Sexualpädagogik in Schule und Sozialer Arbeit“ ist ein neues Modul des sexualpädagogischen Wirkungsfeldes der Heilpädagogischen Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg und richtet sich nun an Menschen, die mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten, um sie für die sexualpädagogische Arbeit mit bestimmten Zielgruppen zu qualifizieren.

Die Fortbildung umfasst die Vermittlung von Basiswissen und Informationen, die Erprobung von sexualpädagogischen Methoden zur Sinnesschulung und Sexualaufklärung und die Selbstreflexion zur eigenen Haltung und Positionierung.

Alle Informationen haben wir in unserem Flyer zusammengefasst:
Flyer öffnen 

Umfirmierung seit 01.02.2020

Wir haben in einem Relaunch-Prozess unseren Namen in Heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfe Rotenburg e.V. geändert und unser Logo neu gestaltet. In unserer aktuellen Angebotsbroschüre präsentieren wir unser Leistungsspektrum und laden Sie ein, sich selbst durch die Angebote unserer Einrichtung von der Qualität, der heilpädagogisch-systemisch geprägten Professionalität und unserem Engagement zu überzeugen, bei dem wir immer den ganzen Menschen im Blick haben.